Neuer Rekord trotz Regen: Tag der Inklusion begeistert erneut tausende Gäste

Das Nürnberger Frühlingsfest hat einmal mehr gezeigt, welche besondere Bedeutung der „Tag der Inklusion“ für die Region und seine Besucher hat. Trotz wechselhaften Wetters und Regenschauern strömten auch in diesem Jahr tausende Menschen auf das Volksfestgelände – ein neuer Rekord, der eindrucksvoll unterstreicht, wie wichtig und beliebt diese Veranstaltung ist.

7000 Gäste feiern gelebte Inklusion

Rund 7000 Gäste mit Behinderung und ihre Begleitpersonen nahmen am diesjährigen Inklusionstag teil und erlebten unbeschwerte Stunden voller Freude und Gemeinschaft. Möglich gemacht wurde dies durch das langjährige Engagement der Schausteller sowie der N-ERGIE, die von 11 bis 13 Uhr kostenlose Fahrten, Vergünstigungen an Spielgeschäften sowie ermäßigte Speisen und Getränke anboten .

Gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Teilhabe immer stärker diskutiert wird, setzt dieser Tag ein starkes Zeichen: Inklusion wird hier nicht nur thematisiert, sondern aktiv gelebt.

Eine Tradition mit Herz – seit fast 30 Jahren

Initiiert wurde der Inklusionstag vor nahezu drei Jahrzehnten von Ute Scholz, die auch in diesem Jahr wieder vor Ort war und die Veranstaltung mit großem Engagement begleitete. Ihre Initiative hat sich längst zu einem festen Bestandteil des Nürnberger Frühlingsfestes entwickelt.

Besonderen Besuch erhielt der Aktionstag diesmal von Karin Baumüller-Söder, die sich persönlich ein Bild von der Atmosphäre machte. Sie zeigte sich beeindruckt von der einzigartigen Tradition und betonte die Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe für Menschen mit Behinderung .

Starke Partner und langjährige Unterstützung

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die enge Zusammenarbeit mit der N-ERGIE, die den Inklusionstag seit 2008 unterstützt. Gemeinsam mit zahlreichen Mitarbeitenden sorgte das Unternehmen für einen reibungslosen Ablauf – von der Begrüßung am Eingang Bayernstraße bis zur Versorgung der Gäste mit kleinen Geschenken wie Lebkuchenherzen und Caps.

Magdalena Weigel, Vorstand für Personal und IT bei der N-ERGIE, hob die Bedeutung des Tages als Symbol für aktive Teilhabe hervor. Auch Rudi Bergmann, 2. Vorstand des Süddeutschen Schaustellerverbands, betonte die besondere Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten und die sichtbare Freude der Gäste als größten Lohn .

Prominente Unterstützung vor Ort

Beim gemeinsamen Gruppenfoto wurde deutlich, wie viele engagierte Persönlichkeiten hinter dem Erfolg des Inklusionstags stehen. Mit dabei waren unter anderem:

  • Dr. Stefan Gromer (Deutsches Institut für Katastrophenmagazin)
  • Rita Heinemann (CSU-Stadträtin)
  • Sabine Sendner (CSU-Stadträtin)
  • Rudi Bergmann (Süddeutscher Schaustellerverband)
  • Karin Baumüller-Söder
  • Ute Scholz (Initiatorin)
  • Magdalena Weigel (Vorstand N-ERGIE)
  • Christina Späth (Volksfestkönigin)
  • Gerhard John (Ehrenvorsitzender Lebenshilfe Land)

Sie alle stehen stellvertretend für das breite Engagement aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.